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OGATA in Vereinsräumen

Aufgrund von Nachfragen seitens unserer Mitglieder, was es mit dem Taeglich.ME Artikel zum Thema „ Neuer OGATA-Standort in alter me-sport Geschäftsstelle“ auf sich hat (siehe Anhang) und wie die Sache sich entwickelt , möchten wir gerne allen interessierten Mitgliedern die Idee vorstellen und mitteilen, wie der aktuelle Stand der Dinge ist.
Um das Ende vorweg zu nehmen: Leider wird die Idee nicht umgesetzt.

Vor einigen Monaten zeichnete sich ab, dass für das Schuljahr 2018/2019 weiterer Bedarf an OGATA Plätzen in Mettmann bestehen würde und dies auch am Standort Katholische Grundschule der Fall sein würde. Da unser vereinseigenes Gelände in direkter Nachbarschaft zur KGS liegt, nahmen wir Kontakt zur Stadtverwaltung und Schulleitung auf. Es entstand die Idee, das zweistöckige me-sport Vereinsgebäude  (ca.250qm) mit direktem Anschluss zur Sporthalle zukünftig als OGATA Standort zu nutzen. Ein bewegtes OGATA Konzept, so die Idee, sollte in den bis 08.2018 sanierten Räumen umgesetzt und gelebt werden (Kapazität: ca. 50 Kinder). Die Räumlichkeiten, die auch eine barrierearme Gestaltung zugelassen hätten, wären durch die Stadt Mettmann angemietet worden (Entwürfe von LVM Architekten im Anhang). me-sport wäre dann neben der SKFM (aktuell Träger der OGATA der KGS am Standort Düsseldorfer Str.) zweiter Träger einer OGATA für die Kinder der KGS geworden. Die Idee wurde am 15.11. im Ausschuss Schule, Kultur und Sport präsentiert, um die Mietsache im Vorfeld weiterer Schritte zu klären. Soweit uns zurückgespiegelt, fand das Projekt bei den Fraktionen Anklang und sollte nun im Haupt- und Finanzausschuss im öffentlichen Teil erneut vorgestellt werden.
Herausfordernder Punkt der Idee: eine Schule (KGS), zwei OGATA-Träger (SKFM und me-sport), zwei verschiedene Betreuungskonzepte (katholisch geprägt und sportlich geprägt), zwei verschiedene Standorte (ehemaliger katholischer Kindergarten in der Düsseldorfer Str. und Vereinsgebäude gegenüber der Schule).

Die katholische Gemeinde hat nun gemeinsam mit der Schule und der SKFM eine alternative Lösung für die Unterbringung und Betreuung der Kinder gefunden, die es ermöglicht weiterhin mit einer durchgängigen Wertevermittlung und einem pädagogischen Konzept aus einer Hand zu arbeiten. Im Seniorenheim Haus S. Elisabeth (angrenzend an das jetzige OGATA-Gebäude in der Düsseldorfer Str.) wird Raum umgewidmet und die Kinder können dort weiterhin durch die SKFM betreut werden.

Sicher können wir den Ansatz und die damit verbundene Entscheidung  „ eine Schule – ein OGATA-Träger – Wertekontinuität im Vor- und Nachmittagsbereich“  gut nachvollziehen und wünschen allen Beteiligten gutes Gelingen beim gesellschaftlich so wichtigen Ausbau der Betreuungsplätze zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf.
Etwas traurig sind wir trotzdem: Sehr gerne hätten wir die Kinder bewegt betreut !

Taeglich. ME Artikel : Neuer OGATA Standort in alter Geschäftsstelle
Entwürfe von LVM Architekten Erdgeschoss / Obergeschoss